Erweiterung des Siemens-Standortes München-Allach
Lokomotiven-Endmontage am Siemens Standort in München-Allach (Foto: Siemens).Siemens Mobility vergrößert seinen Standort in München-Allach, um die wachsende Nachfrage nach Lokomotiven und dazugehörigen Servicedienstleistungen zu bedienen. Das Werk wird von 50 000 m 2 auf 80 000 m2 erweitert, das zusätzliche Kapazitäten für neue Aufträge bringt, die Fertigungs- und Logistikflüsse im Werk optimiert und mehr Bürofläche schafft.
Im Werk in Allach werden Technologien wie Laser-Schweißroboter, Augmented Reality und 3D-Simulationen per digitalem Zwilling zum Einsatz kommen. Die neuen Kapazitäten ermöglichen es, ab sofort die Produktion auf pro Jahr 300 Lokomotiven zu erhöhen und weitere hochqualifizierte Jobs zu schaffen. Derzeit arbeiten 1 600 Mitarbeiter am Standort Allach.
Nach den jüngsten Erweiterungen des Depot- und Servicenetzwerks in Novara, Italien, und Bratislava, Slowakei, im vergangenen Jahr setzt Siemens den Auf- und Ausbau von Service-Standorten entlang der transeuropäischen Schienenkorridore konsequent fort.
Das Werk in München-Allach wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Krauss-Maffei gebaut. Siemens hat das Lokomotivgeschäft 2001 vollständig von Krauss-Maffei übernommen und begann 2010 mit der Produktion der Vectron-Lokomotiven in Allach, die bisher mehr als 1 600 Mal weltweit verkauft wurden. 2015 öffnete die Servicesparte von Siemens Mobility das Rail Service Center und das Data Center auf dem Gelände, um Synergien zwischen Produktion und Service zu ermöglichen.