Ausschreibung für den ICE der Zukunft

2023 die Ausschreibung für eine neue Generation von Hochgeschwindigkeitszügen. Diese beinhaltet Entwicklung, Bau und Zulassung einer Zugflotte, die ab Anfang der 2030er Jahre zum Einsatz kommen soll. Hier geht die DB bei der Beschaffung der zukünftigen Zuggeneration neue Wege. Nach einer ersten Ausschreibung haben Alstom Transport Deutschland und Siemens Mobility gemeinsam mit der DB jeweils ein voneinander unabhängiges Fahrzeugkonzept erstellt. Hier hat der Auftraggeber seine Expertise als Betreiber einer der weltweit größten Hochgeschwindigkeitsflotteneinfließen lassen. Die hierbei gewonnenen Erkenntnisse nutzt die DB für die jetzt begonnene Ausschreibung, indem sie ambitionierte, aber gleichzeitig erfüllbare Anforderungen herstellerneutral an die neue Zuggeneration formuliert.

Dazu soll ein Rahmenvertrag über bis zu 95 Triebzüge abgeschlossen werden. In einer ersten Tranche will die DB maximal 33 der 400 m langen, mindestens 300 km/h schnellen, einstöckigen Züge mit 940 Sitzplätzen bestellen. Bevor die neue Zuggeneration in Betrieb geht, wird vorab ein Prototyp erprobt. Die DB wird mit diesem Zug ältere Fahrzeuge wie den ICE 1 und ICE 3 ersetzen und dieICE-Flotte perspektivisch erweitern, um so den stark wachsenden Fahrgastzahlen gerecht zu werden.

Die zukünftige ICE-Generation soll mit höherer Energieeffizienz, technischer Zuverlässigkeit, neuen Innenraumkonzepten und vielen stufenlosen, höhengleichen Einstiege neue Maßstäbe setzen.