eb Ausgabe 5 | 2021

Standpunkt

Gerald Hörster
Zukunft der Bahnenergieversorgung – Woher kommt der „Strom“?

Rail.S/VDE-Symposium – Elektrische Fahrzeugantriebe und -ausrüstungen

Fokus

P. Gratzfeld, S. Klein
Rail.S/VDE-Symposium – Elektrische Fahrzeugantriebe und -ausrüstungen

Am 22. und 23. April 2021 fand das traditionelle Symposium „Elektrische Fahrzeugantriebe und -ausrüstungen“ statt, organisiert vom Rail.S  e. V., der aus dem Zusammenschluss des früheren IZBE Innovationszentrums Bahntechnik Europa  e. V. und dem BTS Bahntechnik Sachsen  e. V. hervorgegangen ist, und vom Fachbereich A2 Bahnen mit elektrischen Antrieben der ETG (Energietechnischen Gesellschaft) im VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik e. V.).

Elektroenergieverbindung NordLink

S. Graßmann
Elektroenergieverbindung NordLink

Das derzeit weltweit längste Hochspannungs-Unterwasserkabel wird am 27. Mai 2021 offiziell eröffnet. NordLink ist die erste direkte Elektroenergieverbindung zwischen den Netzen in Deutschland und Norwegen.

Abschalt- und Erdungsautomatik mit Steuerung über Lichtschranken im ICE-Werk Basel

J. Hugenschmidt, C. Tölle
Abschalt- und Erdungsautomatik mit Steuerung über Lichtschranken im ICE-Werk Basel

In Basel wurde das dortige ICE-Werk im Badischen Bahnhof Basel für die Instandhaltung der neuen Generation von ICE-Triebzügen erweitert. Die drei Gleise 84 bis 86 wurden von der Rail Power Systems GmbH modernisiert. Für das Unterspannungsetzen der Oberleitung, das Abschalten und Erden dient als Steuerung eine sogenannte Abschalt- und Erdungsautomatik (AEA).

Forum

Leserforum

Eisenbahn-Elektrifizierungsprogramm des Bundes zu eb 4/2021, Seiten 124 – 128

 

 

Bedeutung der Novellierung der EN 50119 für den ÖPNV aus bautechnisch-konstruktiver Sicht

Fachwissen

M. Meißner
Bedeutung der Novellierung der EN 50119 für den ÖPNV aus bautechnisch-konstruktiver Sicht

Mit der Überarbeitung der EN 50119 und ihrer Einführung in Deutschland Anfang 2021 sind die städtischen Nahverkehrsbetriebe auf einmal mit einer Situation konfrontiert, die signifikante Auswirkungen auf die Tragwerksplanung bis hin zu kompletten Systemauslegungen und Anlagenplanungen hat. Vorangegangene Ausnahmeregelungen für den städtischen Nahverkehr entfallen ersatzlos. Dies führt dazu, dass im Zuge der Anlagenplanung statisch nicht nur Maste und Gründungen zukünftig nach EN 50119 zu betrachten sind, sondern auch jede einzelne Komponente in der System- und Anlagenplanung.

Modellierung der Lebenszykluskosten von Oberleitungsanlagen

F. Aufschläger, A. Stephan, A. Dölling
Modellierung der Lebenszykluskosten von Oberleitungsanlagen

Als Ergebnis einer Forschungskooperation der Technischen Universität Dresden und Siemens Mobility GmbH wurde eine Methode zur probabilistischen Modellierung der Lebenszykluskosten von Oberleitungsanlagen entwickelt. Zur Demonstration der Möglichkeiten des entstandenen Softwaretools werden die Bauarten Re 200 und Sicat SX einem technisch-wirtschaftlichen Vergleich unterzogen.

FACTS als Grundlage intelligeneter Bahnenergieversorgungssysteme mit 50 Hz Netzfrequenz

Engineering

M. Hassan, C. Hinze
FACTS als Grundlage intelligeneter Bahnenergieversorgungssysteme mit 50 Hz Netzfrequenz

Die Eigenheiten sowie aktuelle Herausforderungen der elektrischen Bahnenergieversorgung erfordern innovative, umfassende Lösungen. Ziel ist eine intelligente Bahnstromversorgung basierend auf mehreren Umrichterlösungen, welche individuell passend für jeden Anwendungsfall ausgewählt werden. Im Rahmen des EU-Projekts In2Stempo werden die bestehenden Konzepte und Technologien untersucht, um einen höheren Grad an technischer Reife zu erreichen sowie einen Anwendungsleitpfaden bereitzustellen.

Optische Anhubmessung – Genauigkeit, Anwendungsbereiche, Erfahrungen

Fachwissen

U. Resch, M. Beermann
Lokalisierung von Kurzschlüssen in Oberleitungsanlagen – vom Piloten bis zur Freigabe

Das Schienennetz der DB Netz AG ist mit rund 33 400 km Länge das Größte in Europa. In den Oberleitungsanlagen der elektrifzierten Strecken ereignen sich von 2016 bis 2019 rund 12 000 Kurzschlüsse. Alle Fehlerereignisse müssen vom Instandhaltungspersonal durch zeitaufwändige Begehungen lokalisiert und anschließend mit einem Instandhaltungsfahrzeug inspiziert werden. Es wurde ein sich schnell amortisierendes System entwickelt und getestet, welches den Fehlerort detektiert, über Mobilfunk fernmeldet und Begehungszeiten drastisch reduziert.

Autoren in dieser Ausgabe

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