eb Ausgabe 3 | 2022

Standpunkt

Dr. Steffen Röhlig, Chefredakteur
Gleichstrombahnen #2

Betriebsaufnahme von Hesop bei der Hamburger Hochbahn AG

Fachwissen

I. Jonassen, F. Maurin, C. Söffker
Betriebsaufnahme von Hesop bei der Hamburger Hochbahn AG

Alstoms bidirektionaler Stromrichter versorgt seit März 2020 zuverlässig die U-Bahn-Linien U2 und U4 der Hamburger Hochbahn AG und rekuperiert dabei überschüssige Bremsenergie ins vorgelagerte Mittelspannungsnetz. Bei der Integration des innovativen Systems in eine bestehende Bahnenergieversorgung müssen vielfältige elektrische und mechanische Schnittstellen beachtet werden. Schließlich sorgt die richtige Parametrierung für eine optimale Nutzung der energetischen Potenziale.

Installation und Erprobung des neuartigen Gleichrichterunterwerkes GUW+ bei der ÜSTRA in Hannover

F. Hüttig, A. Stephan, H. Lehninger
Installation und Erprobung des neuartigen Gleichrichterunterwerkes GUW+ bei der ÜSTRA in Hannover

Das Energieversorgungskonzept GUW+ verknüpft die vorhandene elektrische Stadtbahninfrastruktur mit der Ladung elektrischer Straßenfahrzeuge und bietet zusätzliche Funktionen zur energetischen Optimierung. In einem vom Bundesministerum für Digitales und Verkehr geförderten Forschungsprojekt wird ein Demonstrator bei der ÜSTRA in Hannover errichtet und validiert. Für das Projekt mussten technische und betriebliche Anforderungen sowie der Ablaufplan der Validierungsphase definiert werden.

Untersuchung zur Auswirkung stationärer Energiespeichern in Karlsruhe

P. Otto, P. Gratzfeld
Untersuchung zur Auswirkung stationärer Energiespeichern in Karlsruhe

Stationäre Energiespeicher können zur Steigerung der Energieeffizienz genutzt werden. Für den Nachweis der Effektivität des Energiespeichereinsatzes wurden Messdaten ausgewertet und eine Karte erstellt, aus der hervorgeht, welche Stellen im Streckennetz einen großen Anteil an ungenutzter Bremsenergie aufweisen und sich daher grundsätzlich für Energiespeichereinsatz anbieten. Damit konnte standortbezogen das Energieeinsparpotenzial berechnet werden.

 

Unterwerke für die S-Bahn Hamburg – Planen, Bauen und Betreiben mittels BIM-Methodik

D. Rechtien
Unterwerke für die S-Bahn Hamburg – Planen, Bauen und Betreiben mittels BIM-Methodik

Nach einem Beschluss den öffentlichen Nahverkehr in Hamburg auszubauen, entschied sich die DB Energie GmbH, die benötigte Infrastruktur mittels BIM-Methodik zu realisieren. Dazu wurden verschiedene Anwendungsfälle definiert und entsprechende Modelle sowie Simulationen erstellt. In der Planungs- und Realisierungsphase ist auch der Betrieb des Bahnenergieversorgungssystems betrachtet worden.  

 

Vorgaben der Technischen Spezifikationen für die Interoperabilität im DC-Nahverkehrsbereich

F. Schiffmann
Vorgaben der Technischen Spezifikationen für die Interoperabilität im DC-Nahverkehrsbereich

Für DC-Nahverkehrsbahnen haben die  Interoperabilitätsdirektive, die Sicherheitsrichtlinie und die nachgelagerten Regelungen zur Herstellung der technischen Interoperabilität auf Basis der Technischen Spezifikationen für die Interoperabilität (TSI) eine eher untergeordnete Bedeutung. Bei Verknüpfungen von Stadtbahnen und Eisenbahnen sind die Regelungen für das europäische Bahnsystem jedoch zwingend einzuhalten.

 

Autoren in dieser Ausgabe

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