eb Ausgabe 10 | 2020

Standpunkt

Martin Aeberhard, Dr. Markus Meyer
Normalität?

Kraftwerk Ritom

Fokus

Kraftwerk Ritom

Wasserkraftwerk Rupperswil-Auenstein

Neue Methode zur Bestimmung der Niederfrequenzstabilitätsgrenze eines 50-Hz-Bahnenergieversorgungssystems

Engineering

Y. Hachicha, D. Cypers, Maxime Meli, P. Ladoux, N. Roux
Neue Methode zur Bestimmung der Niederfrequenzstabilitätsgrenze eines 50-Hz-Bahnenergieversorgungssystems

Niederfrequenzspannungsinstabilitäten in Bahnenergieversorgungsanlagen von Wechselstrombahnen sind auf die Wechselwirkungen zwischen modernen Triebfahrzeugen und der Infrastruktur zurückzuführen. Zur Berechnung der Zusammenhänge wurde eine vereinfachte Methode zur Bestimmung der Stabilitätsgrenze des Bahnenergieversorgungssystems entwickelt. Die Methode basiert auf dem Diagramm in der komplexen Impedanzebene (R, X) der Stabilitätsgrenzkurve einer Traktionskette. Die Validierung dieser Methode erfolgt mittels einer PC-Simulation.

Elektrisch leitende Bodenenergieversorgung für Straßen

P. Duprat
Elektrisch leitende Bodenenergieversorgung für Straßen

Als Förderer nachhaltiger Mobilität und Pionier bei der Einspeisung aus der Fahrbahn (alimentation par le sol, APS) für den städtischen Schienenverkehr weitet Alstom den Einsatz seiner APS-Technologie auf den Straßentransport aus und begleitet damit die Umstellung von Benzin- und Dieselfahrzeugen auf elektrisch betriebene Fahrzeuge. Das APS versorgt Fahrzeuge vom Boden aus über eine segmentierte, auf der Fahrbahnoberfläche installierte Leiterschiene mit Strom. Die Lösung APS für den Straßenverkehr basiert auf der gleichen Technologie, da sie ein sicheres und effizientes Einspeisesystem bietet, das zur Stromversorgung oder zum Aufladen der Batterien einer großen Anzahl von Elektrofahrzeugen verwendet werden kann.

Chemnitzer Modell – Entwicklung und Ausblick

Fachwissen

M. Korda
Chemnitzer Modell – Entwicklung und Ausblick

Das Chemnitzer Modell ist ein Schienen-Nahverkehrsprojekt in Sachsen. Im Ballungsraum Chemnitz werden dabei die Schienennetze der städtischen Straßenbahn mit dem regionalen Eisenbahnnetz verbunden, um durchgehende umsteigefreie Linien aus dem Stadtzentrum bis ins Umland fahren zu können. Das Projekt erforderte eine langfristige Planung und den Einsatz von Zweisystemfahrzeugen, für die eine entsprechende Energieversorgung vorzubereiten war. 

 

Besonderheiten der Stromschiene der Hamburger S-Bahn

Praxiswissen

M. Adam
Besonderheiten der Stromschiene der Hamburger S-Bahn

Das System der Stromversorgung im S-Bahnnetz der Hansestadt Hamburg auf Basis einer seitlich bestrichenen dritten Schiene ist europaweit einzigartig. Lediglich in Budapest existiert ein im Prinzip, jedoch nicht im technischen Detail, vergleichbares System. Die Hamburger Eigenheiten lassen sich am besten am Objekt selbst sowie an den Herausforderungen, die Bauvorhaben vor Ort mit sich bringen, erläutern.

 

Autoren in dieser Ausgabe

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