eb Ausgabe 1-2 | 2021

Corodia iLint im Testeinsatz in den Niederlanden (Foto: Alstom).

Fokus

Wasserstoff-Triebzüge erfolgreich

Am Beispiel des Coradia iLint wird der europaweite Einsatz von Wasserstoff-Triebzügen mit Brennstoffzellen als eine Alternative für CO2-freie Antriebstechnologien dargestellt.

 

Havarierter SBB-Triebzug RABe 503 im nicht überspannten Gleis 1 Bahnhof Hergatz, Blickrichtung Kempten (Foto: C. Lienert, 13.12.2020).

Ende der Fahrleitung – Ende einer Premierenfahrt

Am Eröffnungstag des elektrischen Betriebs München – Lindau im Dezember 2020 havarierte ein fehlgeleiteter SBB-Triebzug in dem kleinen DB-Bahnhof Hergatz.

Überarbeitung der EN 50122 – Elektrische Sicherheit bei Bahnen

Fachwissen

M. Meißner, S. Kaufhold
ABS Oldenburg – Wilhelmshaven, Herausforderungen bei der Elektrifizierung

Bei der Planung und Bauausführung der Elektrifizierung der Ausbaustrecke Oldenburg-Wilhelmshaven waren wegen des inhomogenen Baugrunds neue Lösungen für die Standsicherheit der Oberleitungsmasten zu entwickeln. Das Erdungskonzept für die durch eine Mehrspannungsanlage gespeiste Oberleitung berücksichtigte die Bodenleitwerte und baulichen Anlagen entlang der Strecke, um die Forderungen der EN 50122-1 und der DB-Richtlinie 997 umzusetzen. Zur Identifikation der Konfliktpunkte fanden Begehungen der Strecke statt und es sind Berechnungen und Messungen zur Einhaltung der zulässigen  Berührungsspannung geplant.

 

Streckentrenner für Oberleitungen mit optimierten Lebenszykluskosten

S. Geiger, D. Wüst, D. Darra
Streckentrenner für Oberleitungen mit optimierten Lebenszykluskosten

Streckentrenner sind Schlüsselelemente der elektrischen Sektionierung von Fahrleitungen. Ihr Einsatz bietet viele betriebstechnische Vorteile. Nachteilig sind jedoch ihre verhältnismäßig hohen Unterhaltsaufwendungen. Eine neue Produktgeneration von Streckentrennern verspricht deutliche Fortschritte in der Anwendung sowie bezüglich Lebenszykluskosten (LCC) und RAMS.

 

Faseroptische Sensortechnik für die Kontaktkraftmessung Stomabnehmer/Fahrdraht

T. Noak
Faseroptische Sensortechnik für die Kontaktkraftmessung Stomabnehmer/Fahrdraht

Die Zulassung von Schienenfahrzeugen in Europa erfordert unter anderem die Bewertung der Interaktion zwischen Stromabnehmer und Oberleitung gemäß der europäischen Norm EN 50317. So muss auch die Kontaktkraft gemessen werden. Die aktuell dazu angewandten Messverfahren weisen ein erhebliches Optimierungspotential hinsichtlich der Genauigkeit und der betrieblichen Abwicklung auf. Mit Hilfe faseroptischer Sensortechnik lässt sich die Kontaktkraftmessung optimieren.

 

Deckenstromschiene für 250 km/h im Ceneri-Basistunnel

U. Luder, N. Steinmann, U. Wili
Deckenstromschiene für 250 km/h im Ceneri-Basistunnel

Messungen im Ceneri-Basistunnel, dem letzten Baustein der Neuen Eisenbahn-Alpentransversalen NEAT, zeigten die Tauglichkeit einer korrekt gestalteten Deckenstromschiene für 250 km/h im Einspurtunnel. Annahmen über die Erhöhung der Anströmgeschwindigkeiten, die in der Norm über das Zusammenwirken von Stromabnehmer und Oberleitung getroffen worden sind, werden bestätigt und Grundlagen für die Weiterentwicklung der Stromabnahme und Mess-Systeme wurden geschaffen.

 

Erdung und Rückleitung im Projektperimeter Ceneri-Basistunnel

P. Boss, P. Burger
Erdung und Rückleitung im Projektperimeter Ceneri-Basistunnel

Im Projektperimeter des Ceneri-Basistunnels hat es 50-Hz-Mittel- und Niederspannungsanlagen, Funk und Telecom sowie Steuerungs- und Leittechniksysteme im Einflussbereich der 16,7-Hz-Eisenbahn. Auf Basis des Rückleitungs- und Erdungskonzepts (REK) wurden die Bauwerke und Installationen über die gesamte Bauzeit sicher in den Endzustand überführt sowie jederzeit Personen- und Sachschutz gewährleistet.

Autoren in dieser Ausgabe

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