Energieeinsparung bei NINA-Flotte der BLS

Die BLS hatte vor einigen Jahren einen ihrer NINA-Triebzüge mit Energiemesstechnik ausgerüstet und diese über längere Zeit im fahrplanmäßigen Betrieb mitlaufen lassen. Wesentliches Ergebnis war, dass der Testzug von der aufgenommenen Jahresenergiemenge nur etwa 60 % für die Traktion brauchte und die anderen 40 % für die Komfortanlagen. Eine der ersten erkannten Ursachen wurde an großen Schwankungen der Innenraumtemperatur erkannt, die durch einen 45-min-Zyklus aus jeweils übermäßig starkem Heizen und Kühlen entstanden. Diesen Effekt behob die BLS schon 2012 mit einer Softwarekorrektur des Klimareglers. Hoher Energiebedarf zeigte sich auch bei abgestellten Zügen, weshalb 2013 deren geregelte Innentemperatur auf 10o C gesenkt wurde. Im Rahmen eines Refit-Projekts wurden dann die Fahrzeugkästen besser gedämmt, Wärmeschutzgläser eingebaut und die Frischluftzufuhr besetzungsabhängig gemacht; die an sich schon energiesparende LED-Beleuchtung wurde durch LCC-Technik ersetzt. Insgesamt spart die BLS bei der NINA-Flotte jetzt 20 % der früher benötigten Jahresenergiemenge.

Zum Seitenanfang
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.