Erweiterung der russischen Hochgeschwindigkeitsflotte

Velaro RUS mit geöffneter Bugklappe; man beachte die automatische Mittelpufferkupplung SA-3 (Foto: Siemens).

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Erweiterung der russischen Hochgeschwindigkeitsflotte

Seit 2006 beziehungsweise 2011 verkehren 16 Hochgeschwindig­keitszüge vom Typ Velaro RUS auf der 650 km langen Strecke Mos­kau – Sankt Peterburg und legten insgesamt 50 Mio. km zurück. Die steigende Nachfrage veran­lasste die Russischen Eisenbahnen (РЖД) weitere 13 Triebzüge Velaro RUS für 1,1 Mrd. EUR bei Sie­mens Mobility und Ural Locomo­tives, einem Joint Venture der Sinara Group und der Siemens AG, zu bestellen. Der Vertrag, den man am Rande des Sankt Petersburg International Econo­mic Forum (SPIEF) unterzeichne­te, beinhaltet auch die Instand­haltung der Züge für eine Dauer von 30 Jahren im vorhandenen Siemens­Mobility­Depot in Sankt Petersburg.

Die zehnteiligen Velaro-­Züge, in Russland САПСАН – im Deut­schen Wanderfalke – genannt, besitzen 8 000 kW Stundenleis­tung und sind für 250 km/h Höchstgeschwindigkeit bei Tem­peraturen von ­40 bis +40 °C zugelassen. Das russische Licht­raumprofil ermöglicht gegenüber dem ICE 3 um 30 cm breitere Wagenkästen, die insgesamt Raum für 550 Sitzplätze bieten.

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