Zulassungsverfahren für München-Nürnberg-Express dauert an

DB Regio Baureihe 102 mit Doppelstockzug für München – Ingolstadt – Nürnberg (Foto: Claus Weber).

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Zulassungsverfahren für München-Nürnberg-Express dauert an

Im Juni 2013 erteilte die Bayeri­sche Eisenbahngesellschaft (BEG) den Zuschlag für den Regional­verkehr auf der Bahnstrecke München – Ingolstadt – Nürn­berg an DB Regio Bayern. Für den Verkehr über die Neubau­strecke bestellte die DB bei Škoda sechs Garnituren bestehend aus sechs Reisezugwagen und einer Elektrolokomotive. Vereinbart war der Beginn des Einsatzes im Dezember 2016. Die Doppel­stockzüge sollten für mehr Zug­verbindungen und mehr Platz in den Zügen auf dieser nachfrage­starken Strecke sorgen.

Škoda erklärte, dass man am Ende des Genehmigungsverfah­rens sei. Es werden zusätzliche Messungen für die Zulassung des Fahrzeugbetriebes bis 190 km/h durchgeführt. Man glaube, dass kurzfristig die Genehmigungen für den Fahrgastbetrieb erteilt werden.

Für DB Regio Bayern steht fest, dass die sechs Škoda­Züge durch die DB erst dann abgenommen werden, wenn die Züge ohne Einschränkung und Auflagen zu­gelassen sind. Die Kunden sollen keinesfalls zu Testfahrgästen wer­den.

Bis dahin wird ein Ersatzver­kehr mit den seit 2006 auf der Regionalverbindung München – Nürnberg eingesetzten bis zu 200 km/h schnellen ehemaligen IC­Wagenzügen gefahren.

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