Zusammenschluss von Siemens und Alstom gescheitert

Siemens ICE 3 MF und Alstom TGV (Foto: DB/Oliver Lang).

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Zusammenschluss von Siemens und Alstom gescheitert

Die Europäische Kommission gab am 6. Februar 2019 ihre Entscheidung bekannt, die geplante Fusion der Mobilitätssparten von Siemens und Alstom zu untersagen. Infolge dieses Beschlusses wird der Zusammenschluss nicht vollzogen.

Siemens und Alstom bedauern, dass das von ihnen angebotene Zusagenpaket, einschließlich der jüngsten Nachbesserungen, von der EU-Kommission als unzureichend angesehen wurde. Das Zusagenpaket hat alle von der Kommission geäußerten Bedenken in Bezug auf die Signaltechnik und den Hochgeschwindigkeitszügen berücksichtigt.

Siemens und Alstom sind überzeugt, dass die Transaktion einen erheblichen Mehrwert für den globalen Mobilitätssektor, die europäische Bahnindustrie, Kunden, Reisende und Pendler geschaffen hätte, ohne den europäischen Wettbewerb zu beeinträchtigen. Es wäre ein europäischen Marktteilnehmer entstanden, der dem zunehmenden Wettbewerb durch Konkurrenz von außereuropäischen Unternehmen gewachsen gewesen wäre.

Siemens prüft alle Optionen für die Zukunft von Siemens Mobility um die beste für seine Kunden, Mitarbeiter sowie Aktionäre zu wählen. Siemens Mobility wird das vertikal integrierte Portfolio von Schienenfahrzeugen über die Automatisierung und Elektrifizierung, schlüsselfertige Systeme bis hin zu intelligenten Verkehrssystemen sowie zugehörigen Dienstleistungen weiterentwickeln und ausbauen.

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