Direktvergabe beim Karlsruher Modell

Anzeige des Systemwechsels beim Karlsruher Modell (Foto: AVG).

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Direktvergabe beim Karlsruher Modell

Für den Erhalt des regionalen Zweisystem-Stadtbahnmodells im Raum Karlsruhe unterzeichneten am 30.  Juli 2019 die Aufgabenträger eine rechtliche Vereinbarung zur Bildung einer „Gruppe von Behörden“. Dieses Konstrukt bildet die Voraussetzung für eine mit EU-Recht konforme Direktvergabe der Verkehrsleistung an die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) und die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK), die seit 1992 ÖPNV-Leistungen im Bereich der EBO und BOStrab erbringen. Zu dieser „Gruppe von Behörden“ gehören neben der Stadt Karlsruhe das Land Baden-Württemberg, die Landkreise Karlsruhe und Germersheim, die Stadt Heilbronn und der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZSPNV).

Die Stadt Karlsruhe möchte die Nahverkehrsleistungen im Stadtgebiet ab Dezember 2022 für 22,5 Jahre direkt an die VBK vergeben. Bei der AVG, die ihre Verkehre im Netz  7a am Oberrhein in den Bundesländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz erbringt, soll die Vertragslaufzeit mittels der Direktvergabe bis mindestens 2035 fixiert werden.

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