KISS-Doppelstockzüge für deutsche Intercity-Flotte

Designentwurf der KISS-Doppelstockzüge für den Fernverkehr der DB (Grafik: DB).

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KISS-Doppelstockzüge für deutsche Intercity-Flotte

Mit dem kurzfristigen Kauf von 17 KISS-Doppelstockzügen, die bisher bei der österreichischen Westbahn im Einsatz sind, erweitert der Fernverkehr der DB die Intercity-Flotte um 7 000 Sitzplätze. Die 200 km/h schnellen Triebzüge des Schweizer Herstellers Stadler Rail sind zwei Jahre alt und bestehen aus vier beziehungsweise sechs Wagen mit 300 und 500 Sitzplätzen. Bei einer Radsatzanordnung Bo’Bo’+2’2’+2’2’+Bo’Bo’ und Bo’Bo’+2’2’+2’2’+2’2’+2’2’+Bo’Bo’ beträgt die Dauerleistung 4 000 kW. Die vorhandenen Bereiche für Reisende mit Mobilitätseinschränkungen, für Gepäck und Fahrräder werden entsprechend DB-Standard erweitert.

Die DB erhält die ersten Züge im Dezember 2019 und wird sie als Intercity 2 auf der neuen Linie Dresden – Berlin – Oranienburg – Rostock einsetzen, sobald die erforderlichen Test- und Schulungsfahrten abgeschlossen sind.

Ab Frühjahr 2020 sollen die Triebzüge im Zwei-Stunden-Takt auf dieser Relation verkehren. Die DB löst ihr Versprechen ein, die Flächenländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen besser an das Fernverkehrsnetz anzuschließen. Bis die KISS-Triebzüge im Einsatz sind, startet die Linie mit Intercitys der ersten Generation.

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