Raumordnungsverfahren Dresden – Prag eröffnet

Varianten der Neubaustrecke Dresden – Prag (Grafik: DB).

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Raumordnungsverfahren Dresden – Prag eröffnet

Die DB reichte am 17. Dezember 2019 die Unterlagen zum Raumordnungsverfahren für die Eisenbahn-Neubaustrecke Dresden – Prag bei der Landesdirektion Sachsen in Chemnitz ein. Sieben Trassenkorridore, darunter drei so genannte „Volltunnelvarianten“, hat die DB in den Unterlagen dargestellt und in ihren Auswirkungen auf Mensch und Natur untersucht.

Auf der dritten Veranstaltung des Dialogforums zur Neubaustrecke am Vortag in Pirna hat die DB den Inhalt der Unterlagen den Teilnehmern vorgestellt. Die bisherigen Ergebnisse der „Arbeitsgruppe Heidenau“ des Dialogforums, die sich intensiv mit dem Knotenpunkt zwischen der bestehenden Bahnstrecke und der Neubaustrecke in Heidenau beschäftigt, wurden vorgestellt. Die Hinweise der Arbeitsgruppe an die Planer der DB werden derzeit ausgewertet.

Die für das Raumordnungsverfahren federführende Landesdirektion Sachsen in Chemnitz stellte im Dialogforum den Zeitplan für das Raumordnungsverfahren vor: Vom 6.  Januar bis
28.  Februar 2020 werden die Unterlagen in den Gemeinden öffentlich ausgelegt. Die Landesdirektion veröffentlicht die Unterlagen online auf www.lds.sachsen.de. Bis Mitte 2020 soll das Raumordnungsverfahren abgeschlossen werden. Der europäische Verbund für Territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) stellt die Unterlagen auf seiner Webseite www.nbs.sachsen.de vor. Auf der DB-Webseite zum Projekt www.neubaustrecke-dresden-prag.de können die Unterlagen ebenfalls eingesehen werden.

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