DB vollständig in der Cloud

Die DB überführte zwei Jahre früher als geplant ihre komplette IT in die Cloud und schloss das
konzerneigene Rechenzentrum. Nach der Entscheidung in 2016 die IT grundlegend neu zu strukturieren, migrierte der Konzern 450 Anwendungen in die Cloud.

Rechenleistung und Speicher passen sich in Echtzeit automatisiert dem Bedarf an und sorgen für größere Flexibilität. In der Cloud kann ein virtueller Server einschließlich Rechenleistung, Speicher und Netzwerk in wenigen Minuten bereitgestellt werden. Die höhere Stabilität und Ausfallsicherheit sind für einen sicheren Bahnbetrieb auch bei Störungen von Vorteil. Neues entsteht direkt in der Cloud, zum Beispiel neue Services auf Basis künstlicher Intelligenz. Die Daten werden datenschutzkonform verschlüsselt und ausschließlich auf europäischen Servern in Deutschland und den Niederlanden gespeichert.

Die DB sei europaweit Vorreiter und einer der ersten großen Konzerne, der konsequent auf die Cloud setzt. Diese Entscheidung hat sich in der Corona-Krise als richtig erwiesen. Die IT-Systeme funktionierten geräuschlos, als zehntausende Mitarbeitende gleichzeitig ins Homeoffice wech-selten. Die IT konnte vollständig remote betrieben werden.

Das Rechenzentrum hat die DB verkauft. Die 1000 betroffenen Mitarbeitenden arbeiten fast alle weiter als IT-Experten im Unternehmen, viele im Cloud-Umfeld.

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