Bahnenergiebilanz 2019

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Bahnenergiebilanz 2019

Die DB hat 2019 eine EU-weite Ausschreibung zur Beschaffung von 500 GWh Elektroenergie aus sich erneuernden Energien für acht Jahre begonnen.

Im selben Jahr wurde der erste Vertrag über die Lieferung der Elektroenergie aus einem Offshore-Windpark für die Versorgung des Bahnenergienetzes abgeschlossen. Der Windpark Nordsee Ost wird ab 2024 für fünf Jahre Elektroenergie mit 25 MW Leistung liefern. Dies entspricht der installierten Leistung von vier Windrädern und 8,5 % der Gesamtleistung des aus 48 Anlagen bestehenden Windparks.

Anfang 2019 hat die Beschlusskammer 6 der BNetzA (Bundesnetzagentur) mit einer Marktkonsultation ein Festlegungsverfahren zur Weiterentwicklung der Geschäftsprozesse für den Zugang zum Bahnstromnetz eröffnet. Mit dem Festlegungsverfahren sollen Transparenz und Verbindlichkeit der Zugangsregeln, Datenformate und Kommunikationsfristen für alle
Marktpartner wie Stromlieferanten, EVUs, Fahrzeughalter und DB Netze Energie als Betreiber des Bahnstromnetzes verbessert werden. DB Netze Energie hat hierzu eigene Vorschläge eingebracht und begrüßt diese Weiterentwicklung, die 2020 verabschiedet werden soll.

Beispiele für die Senkung Energieverbräuche der elektrischen Triebfahrzeuge sind die Ausrüstung der Güterzuglokomotiven mit Fahrerassistenzsystemen und die Beschaffung neuer Baureihen (BR) mit höherer Energieeffizienz, wie der BR 412 (ICE 4) im Personenverkehr und der BR 193 im Güterverkehr. Als Erfolg erweist sich die Bremsenergierückspeisung. In 2019 hat sich die Rückspeisequote der DB Triebfahrzeuge auf 16 % leicht erhöht.

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