Bahnenergiebilanz 2019

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Bayerische Wasserstoffstrategie

Am 26. Mai 2020 stellte Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger die Bayerische Wasserstoffstrategie in Nürnberg vor. Bayern soll sich zu einem weltweiten H2-Technologieführer entwickeln. Im September 2019 gründete die Staatsregierung das Zentrum Wasserstoff. Bayern (H2.B) und rief das Bayerische Wasserstoffbündnis mit 30 Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden ins Leben. Das Zentrum H2.B in Nürnberg wird eine Wasserstoff Roadmap Bayern für die Zeit bis 2025 erarbeiten. Angestrebt werde eine Arbeitsteilung zwischen dem Technologieland Bayern und Regionen, die grünen Wasserstoff produzieren.

Wasserstoff, hergestellt mit sich erneuernden Energien wie Wind- und Sonnenenergie, sei der Energieträger der Zukunft, weil er sich auf verschiedenen Arten emissionsfrei in Industrie, Verkehr und der Wärmeversorgung nutzen lässt.

Es werden neue Forschungsprojekte, zum Beispiel für leistungsfähigere Brennstoffzellen für schwere Fahrzeuge und zur Herstellung von Wasserstoff aus Rest- und Abfallstoffen, aufgelegt.

Mit 50 Mio. EUR werde in den nächsten Jahren bayernweit die Errichtung 100 öffentlicher und betrieblicher H2-Tankstellen gefördert. 2021 soll in Erlangen die weltweit erste LOHC-Tankstelle den Betrieb aufnehmen. LOHC (liquid organic hydrogen carriers) ist ein flüssiger organischer Wasserstoffträger.

Aiwanger fordert eine Importstrategie für die gesamte Republik, weil Deutschland mehr Wasserstoff brauche als es selbst herstellen könne. Russland würde grünen Wasserstoff in beliebigen Mengen zu günstigen Preisen liefern können. Gedacht werde an Nordafrika, wie zum Beispiel Marokko. Es seien große internationale Herkünfte von Australien bis Chile in der Debatte.

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