Vegetationspflege an Gleisen wirkt

Vegetationspflege der DB (Grafik: DB/Julie Wieland).

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Vegetationspflege an Gleisen wirkt

Das neue Vegetationsmanagement der DB setzt seit 2018 mehr Geld und mehr Personal ein, um die Bäume entlang ihrer Strecken wirksamer zu kontrollieren und zu pflegen. Sturmbedingte Schäden durch Bäume an Gleisen und Oberleitungen sind seitdem um 25 % zurückgegangen.

Hauptarbeit der 1000 Förster und Vegetationspfleger ist der bewährte Rückschnitt 6 m rechts und links der Gleise und die Entnahme kranker, instabiler Bäume in den Wäldern. Durch Gebiete mit Baumbestand führen 70 % des insgesamt 34 000 km langen Streckennetzes. Ein Gutachten des Potsdam-Institutes für Klimafolgenforschung (PIK) aus dem Jahr 2018 bescheinigt der DB, von Auswirkungen des Klimawandels so stark betroffen zu sein wie kein anderes großes Unternehmen in Deutschland.

In Zusammenarbeit mit privaten Waldbesitzern, Kommunen und dem Bund entwickelt die DB ihre Strategien für den wetterfesten Bahnwald kontinuierlich weiter. Umwelt- und Naturschutzbehörden sind in die Vegetationspflege eingebunden.

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