Ostern: Mehr Bahn-Reisende als vor Corona

Rund 1,8 Mio. Reisende nutzten am Osterwochenende zwischen Gründonnerstag und Ostermontag die Fernverkehrszüge der DB. Das waren 20 % mehr als zu Ostern 2019. Die durchschnittliche Auslastung der ICE- und IC-Züge lag bei 54 %. Damit hat die DB erstmals seit Ausbruch der Pandemie wieder ein vor Corona übliches Niveau bei Fahrgastzahlen und Auslastung erreicht. Mit 50 Sonderzügen insbesondere zwischen Berlin und München sowie Berlin und Nordrhein-Westfalen hatte die DB das Sitzplatzangebot über Ostern erhöht. Der reisestärkste Tag im Bahn-Fernverkehr war der Ostermontag.

Da die Bauarbeiten im Schienennetz über Ostern ohne Unterbrechung weitergingen, mussten Reisende zum Teil längere Fahrtzeiten und zusätzliche Umstiege in Kauf nehmen. Die DB investiert gemeinsam mit Bund und Ländern 2022 die Rekordsumme von 13,6 Mrd. EUR in die Modernisierung der Eisenbahninfrastruktur.

Die besonders hohe Zahl der Baustellen im Frühjahr 2022 bei gleichzeitig stark steigenden Reisendenzahlen nach den Corona-Lockerungen hatte in den vergangenen Wochen auch spürbare Auswirkungen auf die Pünktlichkeit im Fernverkehr. Im März lag die Pünktlichkeit im Fernverkehr daher mit 71,1 % niedriger als im Vormonat mit 76,0 %. Im März waren 10 % mehr Zugfahrten, vor allem von Güterzügen, auf dem deutschen Schienennetz zu verzeichnen. Verspätungen verursachten in den vergangenen Wochen darüber hinaus Grenzkontrollen im internationalen Fernverkehr aus Polen, Tschechien und Österreich.

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