Ausbau Bahnhof München-Pasing

Im Rahmen des Investitionsprogrammes Neues Netz für Deutschland plant die DB, im Auftrag von Bund und Freistaat den Bahnhof München-Pasing auszubauen. München-Pasing ist Drehscheibe für den Regional- und Fernverkehr sowie westlicher Startpunkt für die Stammstrecke der Münchner S-Bahn. Mit täglich 100 000 Fahrgästen und 1 000 Zughalten gehört er zu den größten Schienen-Drehkreuzen in Bayern. In einen weiteren Bahnsteig, den Ausbau des jetzigen Südbahnsteigs und einen großen Gleisumbau unmittelbar westlich der Bahnsteige investieren die DB mit Bund und Freistaat 500 Mio. EUR.

Der zusätzliche Bahnsteig entsteht zwischen den vorhandenen Gleisen 12 und 14 und wird über Aufzüge und Rolltreppen an die bestehenden Unterführungen im nördlichen Bahnhofsbereich angeschlossen. Hier sollen künftig vor allem die Züge in und aus Richtung Augsburg halten. Für die Anwohner entsteht eine 1 300 m lange Lärmschutzwand. Im Sommer 2022 soll das offizielle Baurechtsverfahren beginnen. Die Fertigstellung ist für 2027 geplant.

Der bestehende Südbahnsteig soll zu einem barrierefreien Mittelbahnsteig mit zwei Gleisen erweitert werden. Regionalzüge in und aus Richtung Fürstenfeldbruck/Buchloe sollen diesen Bahnsteig nutzen.

Ein großer Gleisumbau unmittelbar westlich des Bahnhofs ist der Schlüssel für Mehrverkehre in und aus Richtung Westen. Hier fahren die Züge der Münchner S-Bahn-Linien S4, S6 und S8 sowie die Züge aus dem Allgäu und dem Werdenfelser Land nach Pasing. Am Westkopf treffen sie aufeinander und werden mit dem Bau von Brücken sowie Über- und Unterführungen einfacher und schneller in den Bahnhof hinein-und auch wieder herausfahren können. Angedacht ist eine Realisierung Anfang der 2030er Jahre.

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