50 Jahre Intercity – Jede Stunde, jede Klasse

Präsentation des Jubiläumszuges mit der Lokomotive 101110 in Frankfurt am Main Hbf. (Foto: DB/Oliver Lang).

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50 Jahre Intercity – Jede Stunde, jede Klasse

Der Intercity-Verkehr in Deutschland begann am 26. September 1971. Auf vier Linien waren alle zwei Stunden im eleganten Purpurrot und Beige lackierte IC-Züge ausschließlich mit 1.-Klasse-Wagen unterwegs. Zusammen mit den 200 km/h schnellen Lokomotiven der Baureihe (BR) 103 wurden sie zum Sinnbild für Schnellverkehr auf der Schiene und zur Werbeikone für die Bundesbahn. Unter dem Slogan Jede Stunde, jede Klasse wurden 1979 der Stundentakt und die 2.  Klasse eingeführt.

Der Intercity hat die Grundlagen für den schnellen vertakteten Schienenverkehr in Deutschland, wenn nicht gar in Europa, gelegt. Bekannte Standards im ICE-Verkehr wie feste Abfahrzeiten im Stundentakt, Bordrestaurant in der Mitte des Zuges zwischen den beiden Wagenklassen und Umsteigen am selben Bahnsteig wurden mit dem Intercity eingeführt.

Mittlerweile hat sich die Funktion des IC verändert. Die Rolle als schnelle Verbindung zwischen den Metropolen hat der ICE übernommen. Stattdessen erschließt der Intercity mit modernen Doppelstockzügen verstärkt die Fläche. Dieses Angebot baut die DB aus. Als Beispiel sei die Ende 2019 eingeführte erfolgreiche Intercity-Linie zwischen Warnemünde und Dresden genannt.

Aus Anlass des Jubiläums präsentierte die DB am 28. Oktober 2021 im Frankfurter Hauptbahnhof die Lokomotive 101110, die sich zur Hälfte in den historischen und aktuellen IC-Farben präsentiert. Auf den Seitenwänden sind Lokomotiven und Wagen aus mehreren IC-Generationen zu sehen. Die Jubiläumslokomotive entstand in Kooperation mit der Modellbahn-Händlergemeinschaft Die wilde Dreizehn plus. Ebenfalls wurde ein in historischen und aktuellen Farben gehaltener Steuerwagen vorgestellt.

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